Heinz Salfner
Schauspieler
1877-12-31 – 1945-10-13 · München, Germany
Heinz Salfner, auch Heinrich Salfner, gebürtig Josef Karl Heinrich Boeßl (* 31. Dezember 1877 in München; † 13. Oktober 1945 in Berlin)[1], war ein deutscher Schauspieler.
Er studierte Literatur und Kunstgeschichte, entschied sich dann aber für den Schauspielerberuf. 1899 debütierte er am Theater von Liegnitz. 1900 kam er nach Zwickau, 1901 spielte er am Hoftheater München die Titelfigur von Ibsens Peer Gynt.
Ab 1908 war Salfner am Stadttheater von Leipzig tätig, wo er seit 1908 auch Regie führte. Von 1910 an stand er auf Berliner Bühnen, insbesondere am Neuen Schauspielhaus. Er verkörperte den Gynt, den Liliom und über 300-mal den Professor Higgins in Shaws Pygmalion. 280-mal spielte er die Titelfigur des Professor Bernhardi von Arthur Schnitzler.
Ab 1913 erhielt er im Film zunächst Hauptrollen wie gleich zu Beginn die Titelrolle des Oberst Chabert in der Verfilmung von Balzacs gleichnamigem Roman. Später wurde er ein gutbeschäftigter Nebendarsteller, der oft in Väter- und Ehemännerrollen zu sehen war.
- Gold (1934)
- Hans Westmar (1933)
- 5 Millionen suchen einen Erben (1938) — Gould
- Allotria (1936)
- Die Fledermaus (1946) — Inspektor
- Der Mann, von dem man spricht (1937) — Zirkusdirektor Zarratti
- Drei tolle Mädels (1943) — Peters Freund
- Die vom Niederrhein (1933) — Steinherr sen.
- ...und es leuchtet die Pußta (1933) — Baron Inokay
- Der kleine Grenzverkehr (1943) — Leopold
- Viel Lärm um Nixi (1942) — Augustus
- Unser Fräulein Doktor (1940) — Direktor des Gymnasiums
- Ein hoffnungsloser Fall (1939) — Diener
- Ein toller Einfall (1932) — Mr. Miller
- Schabernack (1936) — Mr. Vanderbilt
- Anton, der Letzte (1939) — Graf Othmar von Erlenburg
- Jack Mortimer (1935) — Andrassy, Daisy's friend
- Mädchenjahre einer Königin (1936) — George
- Himmel, wir erben ein Schloß (1943)
- Marionette (1939) — Lo zio di Gloria
- Die Fremde (1931) — Mr. Clarkson, ihr Gatte
- Donogoo Tonka (1936) — Trouhadec
- Das Tor der Freiheit (1919)
- Schuß im Morgengrauen (1932) — Joachim Taft